Clarivia unterstützt Mid-Market-Private-Equity-Teams mit einer thesesorientierten, tiefgehenden Due Diligence auf den Bereichen Produkt, F&E (R&D), KI-Readiness, Go-to-Market, Vertrieb, Marketing und Operations. Das Ziel ist klar: Unbekannte Risiken reduzieren, die Deals nach dem Closing aus der Spur bringen können, und die Erkenntnisse in einen konkreten Value-Creation-Plan übersetzen, den das Management ab Tag 1 umsetzen kann.
- Operative, funktionsübergreifende Perspektive (Produkt, R&D, GTM, Execution-Rhythmus)
- Due Diligence, die Fakten in Werthebel übersetzt: Was korrigieren, wo investieren, was zuerst sequenzieren
- Ergebnisse, die Investment Committees nutzen können: klare Annahmen, belastbare Evidenz, Entscheidungsimplikationen
Was diese Due Diligence ist (und was nicht)
Das ist keine rein technische Prüfung. Clarivia liefert eine operator-geführte Due Diligence: Kann das Unternehmen die Investmentthese mit dem bestehenden Produkt, der aktuellen F&E-Organisation und dem Go-to-Market-System tatsächlich erfüllen?
Wir suchen die Bruchstellen, die unter Skalierung sichtbar werden: Produktentscheidungen, die nicht zur Kundenrealität passen; F&E-Durchsatz, der Roadmap-Versprechen nicht tragen kann; KI-Behauptungen ohne Substanz; oder ein GTM, das im Forecast gut aussieht, aber in den Mechaniken fragil ist.
Das Ergebnis ist nicht nur ein Findings-Deck. Es ist ein Value-Creation-Plan, der Erkenntnisse zur Sequenzierung, zu Ressourcenimplikationen und zu einem Operating Rhythm übersetzt, die das Management direkt nach dem Closing einsetzen kann.
Fokusbereiche der Clarivia Due Diligence
Produkt und Value Proposition: Was ist wirklich wahr?
Wir prüfen, ob das Produkt in den für Ihre These entscheidenden Segmenten gewinnt. Dazu gehört eine belastbare Einschätzung von ICP, Differenzierung und der Glaubwürdigkeit der Roadmap. In vielen Deals ist das versteckte Risiko nicht „schlechte Technologie“, sondern ein Missmatch zwischen dem, wofür das Produkt optimiert ist, und dem, was der Vertrieb verkauft oder der Markt erwartet. Clarivia macht diese Lücken früh und evidenzbasiert sichtbar.
F&E-Execution Capacity: Delivery-Realität statt Organigramm
F&E bewerten wir als Delivery-System, nicht als Strukturdiagramm. Wir analysieren Priorisierung, Planbarkeit, Release-Disziplin sowie typische Ursachen für Velocity-Verluste. Die zentrale Frage für PE: Kann die Organisation liefern, was die These benötigt? Wenn nicht: Was braucht es (Zeit, Talente, Anpassungen des Operating Models) um die Lücke zu schließen? Das Ergebnis ist eine realistische Sicht auf Execution Risk und den Remediation-Aufwand.
KI-Readiness und Differenzierung (wenn KI Teil der Story ist)
Wenn „KI“ im Deal-Narrativ eine Rolle spielt, trennen wir Substanz von Messaging. Wir prüfen Data Readiness, Governance, Security und Privacy Constraints sowie, ob KI messbare Hebel im Produkt oder im Operating Model schafft. Entscheidend ist nicht die Begriffsdebatte, sondern ob KI realistisch Retention, Pricing Power oder Effizienz innerhalb einer Holding-Periode verbessert.
Go-to-Market-Kohärenz
Viele Software-Deals verfehlen den Plan, weil das GTM-System inkonsistent ist. Clarivia prüft, ob Positionierung, Marketing und Vertrieb einander verstärken und ob Pipeline-Qualität zum Forecast passt. Wir suchen „silent killers“: Abhängigkeit von einem zu schmalen Kanal, Lead-Flows, die aus falschen Gründen konvertieren, oder Sales Motions, die nicht zum Segment passen.
Vertriebsmaschine: Repeatability statt Heroics
Sales Due Diligence bedeutet Wiederholbarkeit. Wir bewerten, ob Coverage Model, Capacity und Sales Motion skalieren können, ohne die Unit Economics zu beeinträchtigen. Außerdem prüfen wir die Forecast-Zuverlässigkeit und die Pipeline-Qualität, einschließlich typischer Muster wie Konzentrationsrisiko, Discounting und Slippage. Häufig zeigt sich hier, ob das Wachstum strukturell ist oder durch kurzfristige „Heroics“ gestützt wird.
Marketing-Wirksamkeit: Pipeline und Narrative, nicht Aktivität
Marketing bewerten wir als System zur Generierung qualifizierter Nachfrage und zur Schärfung der Differenzierung. Wir prüfen, ob Demand Creation verlässlich funktioniert, ob Messaging in echter Differenzierung verankert ist und ob Marketing Retention und Expansion unterstützt. Ergebnis: Was wirkt tatsächlich, was ist Rauschen und wo sind gezielte Änderungen mit überproportionalem Effekt möglich.
Operations und Operating Rhythm: Ausführungssicherheit
Zum Schluss prüfen wir operative Verlässlichkeit: Wie werden Entscheidungen getroffen, wie funktioniert Accountability, und gibt es ein nutzbares Metrics-System? Viele Post-Close-Enttäuschungen sind Execution-Failures, keine Strategy-Failures. Clarivia identifiziert, wo Decision Velocity und Cross-Functional Alignment unter Druck brechen würden und welcher Rhythmus nötig ist, um den Plan zu steuern.
Der Clarivia Ansatz
- These-Alignment. Wir klären, was für den Deal „wahr sein muss“ und wie Erfolg im Sinne der These aussieht.
- Fokussierter Operator Deep Dive. Interviews und Artefakt-Review über alle Fokusbereiche, mit Signal-Triangulation statt Single-Story.
- Übersetzung in Deal-Implikationen. Beobachtungen werden in Konsequenzen übersetzt: Schweregrad, Timing, Kosten, Organisationsbeschränkungen.
- Value-Creation-Plan. First-100-Days plus 12-Monats-Roadmap, inklusive Sequenzierung, Ownership und Operating Cadence.
Was Sie bekommen
Sie erhalten ein Due-Diligence-Paket, das für Investment Committees und Post-Close-Execution gebaut ist: deal-kritische Risiken und Constraints, evidenzbasierte Upside-Hebel sowie einen umsetzbaren Plan. Wo sinnvoll, wird die „If/Then“-Logik explizit: Wenn die These von X abhängt, muss das Unternehmen Y leisten können; heute sehen wir Z; daraus folgen diese Sequenz und dieser Zeitplan.
Typische Outputs:
- Risk- und Constraint-Map (Severity, Likelihood, Mitigation Path)
- Value-Creation-Plan (erste 100 Tage + 12 Monate)
- Empfohlenes KPI-Set und Operating Rhythm zur Steuerung
- Optionale Module: Carve-out Readiness, Integrationsplanung, Post-Close Execution Support
Engagement-Modelle
- Rapid Screen: These pressure-test, Key Risks, „what to verify next“
- Full Due Diligence : integrierte Review über alle Fokusbereiche
- Post-Close Sprint: Umsetzung des Operating Rhythm, Sequenzierung und Unblocker mit Management
Warum Gérard
Gérard bringt funktionsübergreifende Operator-Erfahrung, die direkt auf die Werttreiber von Software-Deals einzahlt: Produktentscheidungen, F&E-Durchsatz, KI-Realismus, GTM-Mechaniken und Execution Cadence. Das Ziel ist Underwriting-Klarheit und ein realistischer, messbarer Day-1-Plan. (LinkedIn Profile)
Diligence Fit Check anfragen
Teilen Sie Ihre Investmentthese und den Zeitplan. Wir klären Umfang, benötigte Zugänge und ob Clarivia der richtige Due-Diligence-Partner ist.
FAQ
Wie unterscheidet sich das von klassischer Tech Due Diligence?
Klassische Tech DD bleibt oft bei Architektur und Codequalität. Clarivia verbindet Technologie und Produkt mit GTM und Operating Model, weil dort These-Risiko und Werthebel meist liegen.
Wie prüfen Sie KI-Claims schnell?
Wir testen Data Readiness, Governance und messbaren Impact. Wenn KI Retention, Pricing Power oder Effizienz nicht plausibel beeinflusst, behandeln wir es als Messaging-Risiko, nicht als Value Driver.
Liefern Sie einen First-100-Days-Plan?
Ja. Der Output ist auf Umsetzbarkeit ausgelegt, inklusive Sequenzierung, Ownership und Operating Cadence.

