Board advisory services, CEO reviewing a decision memo with an external advisor providing perspective

Board und CEO Advisor

Externe Perspektive für Boards und CEOs, wenn viel auf dem Spiel steht

Boards und CEOs haben selten ein Informationsproblem. Häufig fehlt ein gemeinsames Verständnis, ein klares Signal inmitten der Datenflut und ein praktikabler Weg, strategische Diskussionen in wenige Entscheidungen zu übersetzen, die das Unternehmen tatsächlich voranbringen.

Die Board-Advisory-Services von Clarivia bringen eine ruhige, operative Außenperspektive in den Verwaltungsrat und in den CEO. Das Ziel ist klar: Entscheidungs­klarheit erhöhen, Governance stärken, ohne Mikromanagement und einen Umsetzungsrhythmus etablieren, den das Führungsteam dauerhaft tragen kann.

Wenn das gut funktioniert, werden Sitzungen entscheidungsorientierter, Trade-offs werden explizit gemacht und Board wie Management verlassen den Raum mit einem gemeinsamen Fokus auf das Wesentliche und die nächsten Schritte.


Was Board Advisory ist, und was es nicht ist

Board Advisory ist eine strukturierte, unabhängige Denkpartnerschaft zwischen dem Board und dem CEO. Sie hilft, Trade-offs zu klären, Entscheidungen besser zu rahmen und die Steuerungssignale zu stärken, die die Intention des Boards mit der Umsetzung des Managements verbinden.

Es ist kein „Shadow Management“. Es ersetzt nicht die treuhänderischen Pflichten der Board-Mitglieder. Und es ist kein pauschales „Enterprise-Playbook“, das ungeprüft auf die Mid-Market-Realität übertragen wird.

Diese Abgrenzung ist entscheidend, denn wirksame Board-Management-Beziehungen basieren auf Vertrauen, klaren Rollen und einem gemeinsamen Standard dafür, was gute Governance in der Praxis bedeutet.

Wo Clarivia Boards und CEOs am stärksten unterstützt

Strategie, die der Realität standhält

Oft wird Strategie auf dem richtigen Niveau diskutiert, doch die Umsetzung bleibt hinter den Erwartungen zurück. Clarivia hilft, diese Lücke zu schließen, indem Ambition in wenige explizite Entscheidungen übersetzt wird, inklusive klarer Sequenzierung. Das umfasst, was das Unternehmen tun wird, was es bewusst nicht tun wird und wie sich diese Entscheidungen in den nächsten 90 Tagen zeigen, nicht erst in den nächsten 12 Monaten.

Bessere Fragen im Boardroom, weniger Rauschen

Viele Boards verbringen zu viel Zeit mit Updates und Beruhigung statt Entscheidungen. Clarivia erhöht das Signal-Rausch-Verhältnis, indem Diskussionen auf einen Entscheidungs­kern fokussiert werden, indem klar wird, was Governance ist und was delegiert werden sollte, und indem Fragen geschärft werden, die echte Risiken sichtbar machen, nicht nur Fortschritt.

Operating Cadence, KPIs und Verantwortungsdesign

Selbst gute Strategien scheitern, wenn die operative Taktik schwach ist. Clarivia unterstützt Board und CEO dabei, eine schlanke Cadence zu etablieren, die Performance frühzeitig sichtbar macht und Überraschungen reduziert. Typischerweise bedeutet das: Dashboards vereinfachen, führende Indikatoren definieren, Schwellenwerte für Eskalationen festlegen und ein pragmatisches Maßnahmenregister einführen, das die Nachverfolgung ermöglicht, ohne Governance in das Tagesgeschäft zu verwandeln.

Wachstums­komplexität: Produkt, Go-to-Market und internationale Umsetzung

Boards brauchen häufig eine konsistente Story über Produkt, Umsatz, Delivery und Operations, besonders wenn international skaliert wird oder das Go-to-Market-Modell verändert wird. Clarivia hilft, diese Bereiche zu verbinden, damit Diskussionen an Outcomes und an realer Kapazität ausgerichtet bleiben, statt in funktionsgetriebenen Debatten zu enden.

Wie Engagements typischerweise ablaufen

Board Advisory ist bewusst schlank und auf Hebelwirkung ausgelegt. Die meisten Engagements folgen einer wiederkehrenden Schleife.

Zuerst stimmen wir uns mit dem CEO und der Board-Leitung auf das Entscheidungsset ab, das in den nächsten 60 bis 90 Tagen den größten Unterschied macht. Danach legen wir die realen Constraints offen, darunter Kapazität, Umsetzungsrisiken, Produktreife, Sales Motion, Retention-Signale und Cash-Realität, damit Entscheidungen nicht theoretisch bleiben.

Anschließend übersetzen wir diese Entscheidungen in Steuerungssignale um. Das ist meist der Moment, in dem Dashboards vereinfacht, führende Indikatoren präzisiert und Eskalationsschwellen definiert werden. Zum Abschluss stärken wir Cadence und Follow-through durch entscheidungsorientierte Agenden, klarere Pre-Reads und ein pragmatisches Maßnahmenregister, das den Loop zwischen Meetings schließt.

Dieser Ansatz reduziert zirkuläre Diskussionen und erhöht die Fähigkeit des Boards, klar zu steuern, während die Autonomie des Managements erhalten bleibt.


Was Sie erwarten können

Wenn Board Advisory gut funktioniert, wird der Effekt oft schnell sichtbar. Board-Meetings werden kürzer und entscheidungsdichter. Pre-Reads werden klarer und handlungsorientierter. Der CEO erlebt weniger „Board Drag“ und mehr konstruktive Herausforderungen. Risiken kommen früher auf den Tisch und Kurskorrekturen erfolgen schneller, weil Board und Management dieselben Signale und Schwellenwerte teilen.


Warum Gérard Métrailler

Gérard ist ein operativer Executive mit tiefgehender Erfahrung in Software- und SaaS-Unternehmen, mit Verantwortung über Produkt, Go-to-Market, Operations und Execution-Systeme hinweg. Sein Stil im Board Advisory ist pragmatisch und ruhig: Entscheidungen definieren, Trade-offs klären, Signale ausrichten und Follow-through absichern.

Er bringt zudem Governance-Erfahrung aus stark regulierten Kontexten sowie aus Krisenzeiten mit. Er hat in Boards stark regulierter Branchen, unter anderem der Luftfahrt, gedient, in denen Risikohaltung, Compliance und operative Disziplin nicht verhandelbar sind. Außerdem war er in Krisenphasen im Board-Kontext aktiv, darunter in einer K–12-Schule während der COVID-Pandemie, als Governance schnelle Entscheidungen, Klarheit und Stabilität unter Druck erforderte.

Diese Kombination ist besonders wertvoll, wenn ein Board eine externe Perspektive benötigt, die die Governance-Grenzen respektiert und zugleich die Entscheidungsqualität und die Umsetzungszuverlässigkeit erhöht.


Für wen ist das geeignet?

Die Board-Advisory-Services von Clarivia sind besonders geeignet, wenn Board und CEO Entscheidungs­klarheit erhöhen möchten, ohne zusätzliche Prozesslast aufzubauen. Das ist oft relevant bei Pivot-Situationen, steigender Komplexität, Margendruck, KI-bezogenen Entscheidungen, Änderungen im Go-to-Market oder erhöhter Aufmerksamkeit durch Stakeholder.

Es ist auch dann passend, wenn ein Board seine Governance so stärken will, dass die Management-Wirksamkeit steigt, statt zusätzliche Reibung zu erzeugen.

Die Board-Advisory-Services von Clarivia erhöhen die Entscheidungs­klarheit, das Alignment und den Umsetzungsrhythmus, ohne in die Management-Rolle einzugreifen. Der Ansatz ist strukturiert, schlank und auf beobachtbare Ergebnisse ausgerichtet: bessere Meetings, klarere Signale und verlässlicheres Follow-through. Gérard bringt eine operative Perspektive sowie Governance-Erfahrung aus regulierten Umfeldern und Krisenzeiten mit.